Der Basketballclub Zwickau hat vom 28.05-30.05.21 zu einer internen Laufchallenge aufgerufen. Männer, Frauen und Jugendliche waren jeweils ein Team und jeder sollte so viel wie möglich Kilometer in Form von Joggen/Wandern/Spazieren absolvieren. Um dem Sport wieder mehr Aufmerksamkeit zu geben, wurde zusätzlich dazu aufgerufen, in Vereinskleidung die Aktivitäten durchzuführen.
Man muss ehrlich sagen, es war ein knappes Rennen, jedoch nur um Platz 2 und 3. Die Damen haben sich mit Abstand zum Sieger gekürt.
Die erste Männermannschaft konnte gestern einen 75:74 Sieg gegen die NINERS Chemnitz 2 erringen. In einem umkämpften Spiel (55 Freiwurfversuche) konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Am Ende reichte eine ausgeglichen Mannschaftsleistung (Felix Sebastian Fraas 17 Pts, Uwe Kupfer-Zwingelberg 17 Pts, Kemal Velishaev 16 Pts) zum knappen Erfolg.
Hingegen mußten die Frauen eine 73:77 Niederlage gegen USV TU Dresden hinnehmen. Da reichte auch die 33 Punkte von Michaela Abelova nicht.
Die GGZ Baskets Zwickau haben in der 2. Regionalliga Südost, Staffel Nord, gegen die TG Tropics Würzburg eine deutliche 65:113 (16:27, 38:48, 50:76)-Niederlage hinnehmen müssen. Das ersatzgeschwächte Gastgeber-Team konnte den Ausfall mehrerer Leistungsträger nicht kompensieren. In der Tabelle liegt Absteiger Zwickau jetzt an vorletzter Stelle.
Nachdem die Oberliga- Damen des BC Zwickau in der Vorwoche nach einer starken kämpferischen Leistung gegen die Niners Chemnitz noch unbelohnt blieben (65:67), leuchtete diesmal nach einer ebenso kämpferisch geführten Partie gegen den Spitzenreiter Leipzig Lakers ein 75:67 (17:16, 38:31, 52:49)-Sieg von der Anzeigetafel.
Mit einem Appell ans Selbstbewusstsein und dem Fokus auf gute Defense schickte Trainer Uwe Rudolph sein Team aufs Feld. Der Gast begann druckvoll und führte nach zwei Minuten 4:0, ehe Zwickau zum 7:4 konterte. In einem intensiven Spiel wechselte bis zur Pause viermal die Führung. Im zweiten Viertel konnte Zwickau die Führung etwas ausbauen. Nach der Pause verstärkte Leipzig den Druck und drehte das Spiel (44:45/26.). Doch nach einer Auszeit legte Zwickau wieder vor und ging mit drei Punkten Vorsprung ins Schlussviertel. Der letzte Abschnitt brachte die Entscheidung. Zwickau gelang es im Angriff, ruhig und geduldig zu agieren und gute Wurfchancen herauszuspielen. Obwohl Leipzig nochmal alles versuchte, verteidigte Zwickau gegen die nun nervöser werdenden Gäste weiter aufmerksam. Der Schlüssel zum Erfolg lag diesmal in der guten und intensiven Team-Defense und den Offensivqualitäten von Michaela Abelova und Angy Thieme, die in den entscheidenden Situationen für die nötigen Punkte sorgten. (ruw)
Im letzten Spiel des Jahres, gleichzeitig der Auftakt zur Rückrunde, mussten die bisher ungeschlagenen Damen des BC Zwickau trotz einer tollen kämpferischen Leistung die erste Saisonniederlage gegen die Niners Chemnitz mit 53:74 hinnehmen. Zwickau trat wie in den letzten Spielen nur mit sechs Spielerinnen an und wollte wie immer mit Selbstbewusstsein und Konzentration in der Verteidigung ins Spiel finden. Das gelang diesmal jedoch nicht. Von Beginn an war man in der Verteidigung oft einen Schritt zu spät gegen die schnell spielenden Chemnitzerinnen, die zudem aus der Mitteldistanz sicher punkteten. Mit zunehmender Spielzeit zeigte sich, dass Lisa Lorenz und Anja Förster nach Verletzung bzw. Krankheit noch nicht wieder in der gewohnten Weise agieren konnten. So konnten die Zwickauerinnen nicht wie in den vorangegangenen Spielen verteidigen und mussten schon bis zur Halbzeit 38 Punkte des Gegners zulassen. Doch die Zwickauerinnen wollten in der 2.Halbzeit versuchen, sich heran zu arbeiten um vielleicht noch eine Wende zu schaffen. In der 24. Minute verletzte sich jedoch Angy Thieme und konnte nicht weiterspielen. Das zwang Zwickau zu einigen Umstellungen in der Aufstellung vor allem in der Verteidigung. Doch angetführt von Viola Kollten-Müller boten die verbleibenden Spielerinnen Chemnitz Paroli und gestalteten das 3.Viertel fast ausgeglichen (17:18). Julia Stein übernahm im Angriff mehr Verantwortung und Alexa Wingral konnte vor allem in der Verteidigung viel Erfahrung sammeln. Am Ende stand ein klarer Sieg für Chemnitz auf der Tafel, doch die Zwickauerinnen hatten in der 2.Halbzeit alles gegeben und den Abstand aus der Halbzeit nur gering größer werden lassen.
Nun geht es für die Spielerinnen als Tabellenzweiter in die verdiente Weihnachtspause. Am 14.01.2018 geht es dann hoffentlich vollzählig zum Spiel gegen die BBV Eagles nach Leipzig.
Wie in der Vorwoche schon abzusehen, reisten die Zwickauer Damen zu viert nach Leipzig , dort kam noch Anna Lagutina, die seit dem Sommer in Leipzig wohnt zum Team. Mit der Mindestzahl von fünf Spielerinnen sah man sich im Spitzenspiel einer mit 12 Spielerinnen vollzähligen Leipziger Mannschaft gegenüber. Für die Zwickauer Damen war das jedoch kein Grund vorzeitig aufzugeben. Mit dem Ziel, die Foulbelastung gering zu halten und das eigene Spiel zu entwickeln, gingen die fünf Damen ins Spiel. Leipzig begann wie erwartet druckvoll und führte nach drei Minuten 6:0, ehe Zwickau durch Viola Kollten-Müller zum 6:5 aufschließen konnte. Leipzig punktete vor allem über ihre großen Spielerinnen und ging mit einer 4-Punkte-Führung ins zweite Viertel. Die ersten fünf Minuten dieses Viertels gehörten Zwickau. In der Verteidigung hatte man sich nun besser eingestellt und erlaubte Leipzig bis zur 15.Minute keinen Punkt. Im Angriff spielte man variabel und konnte die Angriffe erfolgreich abschließen und schaffte eine 19:13 Führung. Bis zum Viertelende drehte Leipzig das Spiel wieder, führte 22:19. Obwohl Leipzig wieder führte, war der Zwickauer Trainer optimistisch. Die Foulbelastung war gering, Zwickau hatte die Verteidigung intensiviert und nur 9 Punkte im zweiten Viertel zugelassen. Daran sollte in der 2.Spielhälfte angeschlossen werden. Das 3.Viertel war von intensiver Verteidigung beider Teams geprägt, beide Mannschaften erzielten nur je 7 Punkte. Leipzig konnte sich zunächst etwas absetzen (29:21 in der 25.Minute) und Viola Kollten-Müller kassierte in der 25.Minute ihr drittes und viertes persönliches Foul. In der sofort genommenen Auszeit wurden einige Änderungen in der Defense besprochen. Durch geduldiges Spiel im Angriff kam Zwickau zum Viertelende wieder auf 26:29 heran. Das Schlussviertel sollte die Entscheidung bringen. In den ersten Minuten dieses Viertels erzielte Zwickau mit konzentrierter Defense einige Ballgewinne und konnte mit geduldigem Angriffsspiel punkten. In der 33.Minute glich Zwickau aus und Leipzig nahm eine Auszeit. Doch die Zwickauerinnen wussten um ihre Chance und verteidigten gegen die nun nervös erscheinenden Leipzigerinnen weiter aufmerksam. Im Angriff lies Zwickau den Ball gut laufen und es gelang nun besser sich gegen die großen Spielerinnen der Leipziger durchzusetzen. Durch einen Dreier von Angy Thieme ging Zwickau in der 34.Minute in Führung (34:31) und sollte sie bis zum Ende des Spiels noch um 10 Punkte ausbauen können. Eine Schrecksekunde für Zwickau gab es drei Minuten vor dem Ende als Anna Lagutina verletzt am Boden lag und kurzzeitig nicht klar war, ob sie würde weiterspielen können. Zwickau spielte zwei Angriffe nur zu viert, dann kam Anna zurück und half bis zum Schluss den Sieg zu sichern.
Zwickau gewann diesmal noch mehr als in den vorangegangenen Spielen durch seine intensive Teamdefense, bei der z.B. Julia Stein als kleinste Spielerin Offensivrebounds sicherte oder Anja Förster und Anna Lagutina mit Umsicht und Einsatz agierten, um Viola Kollten-Müller und Angy Thieme, die im letzten Viertel mit ihren Offensivqualitäten für die nötigen Punkte sorgten, zu entlasten. Wenn es in den nächsten Spielen noch gelingt, dass alle Spielerinnen ihre Chancen in der Offensive nutzen, könnte Zwickau die Saison weiter erfolgreich gestalten.
Die zahlenmäßig kleine, eingeschworene Truppe des Basketball-Oberligisten beweist: Es bedarf keines riesigen Aufgebots, um erfolgreich zu sein.
Beim Blick aufs Protokoll mit den gemeldeten Spielerinnen hätte es Anhängern des BC Zwickau schon mulmig werden können. Der Gastgeber verfügte nur über eine Wechselspielerin, Dresden dagegen trat mit einem elfköpfigem Aufgebot an. Die dünne Personaldecke lässt beim BC jedoch niemanden frösteln. „Das ist für uns keine ungewohnte Situation“, betont Uwe Rudolph, Trainer des Basketball-Oberligisten. „Dass wir nur wenige sind, hat nichts zu sagen. Wenn wir voll sind, können wir jeden schlagen.“
Den markigen Worten lassen die Muldestädterinnen Taten folgen. Zum Saisonstart wurden die Niners Chemnitz mit 67:61 bezwungen, und zum Heimauftakt gab es einen 64:42-Sieg gegen den BBV Leipzig Eagles. Im Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien USV TU Dresden (3.) behielt der Tabellenzweite BC Zwickau am Sonnabend in Mosel mit 60:44 (19:17, 35:25, 53:35) die Oberhand.
Apropos dünner Kader: Lisa Lorenz hatte sich am Donnerstag beim Training einen Kapselanriss im Finger der rechten Hand zugezogen. Für sie half Elisabeth Blenz aus, die früher mal in Plauen gespielt hat. Die 27-Jährige saß zunächst auf der Bank, zweieinhalb Minuten vor Ende des ersten Viertels kam sie zu ihrem Debüt. Sie hatte keinerlei Eingewöhnungsschwierigkeiten.
Angy Thieme brachte den Gastgeber nach 16 Sekunden in Führung. Zwickau zog rasch auf 9:0 davon (4.), doch die Elbestädterinnen kämpften sich heran und schafften den Ausgleich zum 13:13 (8.). Zwar antwortete der BC mit einer 6:0-Serie, doch kurz nach der Pause konnte Dresden erneut egalisieren (19:19). Herausragende Akteurin bei den TU-Damen war Johanne Gröning (17 Punkte, darunter drei Dreier), eine ehemalige Jugendnationalspielerin aus Chemnitz. Der BC schien in dieser Phase vom Wurfglück verlassen. Erst 4:15 Minuten nach Beginn des zweiten Viertels endete die Flaute – mit einem Dreier von Viola Kollten-Müller. Über die Zwischenstände 27:19 (17.) und 35:21 (19.) setzte sich der Gastgeber ab, und das, obwohl man zwischendurch etliche Male von der Freiwurflinie scheiterte. Als Prunkstück erwies sich erneut die BC-Abwehr, die sehr einsatzstark und aufmerksam arbeitete. Beim 50:31 (29.) waren die Messen gelesen. „Es war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir haben unser Spiel gemacht. Aus einer guten Verteidigung heraus – damit gewinnen wir eigentlich immer“, lobt Uwe Rudolph. Dass gegen Ende die Konzentration etwas nachließ, konnte er verschmerzen. Mit drei Siegen ist sein Team jetzt neuer Spitzenreiter und als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Am Sonnabend gastiert Zwickau beim entthronten Tabellenführer Leipzig Lakers (46:69 bei den Niners Chemnitz). Falls es der dünne Kader hergibt. Weil am Wochenende nämlich nur vier BC-Spielerinnen zur Verfügung stehen, hofft der Trainer, dass Anna Lagutina, die in die Messestadt gezogen ist, nochmal einspringen kann.
Bild: Ralph Koehler/propicture
Statistik BC Zwickau: Förster (2 Punkte), Wingral (2), Thieme (18), Kollten-Müller (30), Blenz (4), Stein (4)
Quelle: Thomas Croy, erschienen in der Freie Presse vom 06.11.2017
BC Zwickau – BBV Leipzig Eagles 64:42 (15:16, 34:22, 56:32)
Im ersten Heimspiel am 28.10.2017 gegen den BBV Leipzig Eagles holte Zwickau mit einer tollen kämpferischen Leistung den zweiten Saisonsieg. Wieder nur mit sechs Spielerinnen angetreten, gingen die Zwickauerinnen dennoch selbstbewusst in das Spiel.
Konzentration in der Verteidigung und schnelles aber geduldiges Angriffsspiel waren die Vorgaben des Trainers für seine Spielerinnen. Dass es kein leichtes Spiel werden würde, war den Zwickauerinnen klar und schon die ersten Minuten zeigten, dass auch Leipzig unbedingt gewinnen wollte. Zwickau startete konzentriert in das Spiel und konnte mit gut heraus gespielten Angriffe den Gegner überraschen. In der 3.Minute führte Zwickau 9:0, doch Leipzig steigerte sich und schaffte bis zur 10.Minute die Führung (15:16). Dann ging es hin und her, in der 15. Minute stand es 20:20, ehe Zwickau mit einem 12:0-Lauf eine deutliche Führung zur Halbzeit herausspielen konnte (34:22). Im dritten Viertel schloss Zwickau nahtlos an das vorangegangene Viertel an. Die Mannschaft verteidigte hart und erzielte immer wieder Ballgewinne. Im Angriff versuchte Zwickau mit schnellen Passfolgen den freien Mitspieler zu finden und den Angriff erfolgreich abzuschließen. Immer wieder kam Zwickau so zu einfachen Abschlüssen oder konnte nur mit Foul gestoppt werden. Punkt für Punkt baute Zwickau die Führung aus. Zwar versuchte Leipzig mit noch mehr Druck in der Verteidigung das Angriffsspiel der Zwickauerinnen unter Kontrolle zu bekommen und selbst im Angriff noch mehr Druck auszuüben. Doch das gelang den Leipzigerinnen nur selten, Zwickau fand immer wieder eine Antwort. Mit 56:32 ging es ins Schlussviertel. Hier gelang den Zwickauerinnen bis zur 35.Minute kein Punkt. Zu oft schloss man überhastet ab und hatte bei den Würfen auch immer ein wenig Pech. Leipzig nutzte die Gelegenheit und kam auf 56:40 heran. Die letzten fünf Minuten gehörten wieder Zwickau, Leipzig kam nur noch zu zwei Punkten und Zwickau sicherte einen klaren 64:42 Sieg. Zwickau gewann am Ende nicht nur durch seine Offensivqualitäten, sondern auch eine intensive Verteidigung des Teams über die gesamte Spieldauer.
Niners Chemnitz – BC Zwickau 61:67 (12:15, 27:32, 46:46)
Obwohl die Vorzeichen für die Saison nicht unbedingt günstig standen, starteten die Damen des BC Zwickau am 14.10.2017 mit einem Sieg in die Oberligasaison. Der ohnehin schon kleine Kader der vergangenen Jahre war durch zwei Abgänge (Huschenbett-Verletzung, Lagutina- Umzug nach Leipzig) noch kleiner geworden. Dazu fehlten krankheitsbedingt L.-M. Krauß und M. Abelova, die sich noch im Mutterschaftsurlaub befindet. So standen für die ersten beiden Spiele nur fünf Spielerinnen aus der letzten Saison zur Verfügung. Dazu gab die erst 15-jährige Alexa Wingral ihr Debüt in der Damenmannschaft. Im ersten Spiel fehlte zudem der Trainer, der von Sarah Huschenbett gut vertreten wurde.
Im Spiel gegen Chemnitz führte Zwickau von Beginn an und hielt den Gegner stets auf Abstand. Lediglich zum Ende des 3.Viertels gelang Chemnitz kurzzeitig der der Ausgleich. Doch das Schlussviertel dominierte wieder Zwickau. Alle Spielerinnen konnten punkten und so zum Sieg beitragen.