Die zweite Mannschaft des BC Zwickau musste beim Tabellenführer Limbacher Füchse II am Mittwochabend eine herbe 49:66-Niederlage hinnehmen. Obwohl man noch zur Halbzeit mit 5 Punkten führte, ließen die Kräfte in der zweiten Hälfte nach. Freie Würfe wurden nicht mehr getroffen und die Mannen von Trainer Kemal Velishaev leisteten sich zu viele Turnover.
Spieler: Burkhardt (21), Rein (15), Abdi (11), Zenner (2), Keller, Kröller, Pflug, C. Schmidt., Ulbrich
Von der weitesten Auswärtsfahrt der Saison sind die GGZ Baskets mit leeren Händen heimgekehrt. Zwickau wurde für die gute Leistung bei der SB DJK Rosenheim nicht belohnt. Am Ende stand eine 74:84 (18:16, 31:41, 62:64)-Niederlage zu Buche. „Wir haben den mit Abstand besten Start in ein Spiel und in die zweite Halbzeit hingelegt“, lobte Trainer Stephan Wolf. „Mit nur einer Team-Trainingseinheit in der vergangenen Woche hat uns dann aber konditionell einiges gefehlt.“
Zwickau startete hochmotiviert und führte rasch mit 14:2 (4.). Bis zum 24:22 (15.) behauptete der Gast einen knappen Vorsprung. Zwar gelang Rosenheim die Wende, und die Oberbayern zogen auf 54:43 davon (25.), doch die Muldestädter kämpften sich wieder heran und glichen zum 69:69 aus (35.). Aber Zwickau schaffte es nicht, den Bock umzustoßen. Der US-Amerikaner Jguwon Brice Hogges brachte die Hausherren auf die Siegerstraße (73:69). Rosenheim konnte danach keinen einzigen Feldkorb mehr erzielen, zeigte sich aber mit elf verwandelten von 14 Freiwürfen in den letzten Minuten sicher von der Linie. (stew)
Die zweite Männermannschaft des BC Zwickau konnte am Sonntag in Mittweida deutlich mit 88:33 gewinnen. Erneut zeigte Waldemar Rein seine gute Form und trug 42 Punkte und 16 Rebounds zum Sieg bei, unterstützt wurde er dabei von Ronny Schneider, der 18 Punkte erzielte und 4 Assists verteilte. Darüber hinaus kamen auch die Jugendspieler Florian Kröller (5 Punkte) und Lukas-Michel Richter (4 Punkte) zu ihrem ersten Einsatz im Männerbereich. Nächste Woche geht es zum Spitzenspiel nach Limbach.
Mosel. Schade! Nach guten 29 Minuten mit einer 6-Punkte-Führung haben die GGZ Baskets in der 1. Regionalliga gegen den OSB Hellenen München eine 70:84 (26:20, 41:42, 62:67)-Niederlage einstecken müssen. „Der Wille und Einsatz haben heute gepasst, aber nach etlichen Ballverlusten am Ende des dritten Viertels haben wir es nicht mehr geschafft, das Spiel wieder zu drehen“, bedauerte Trainer Stephan Wolf.
Der Gast lagen schnell mit 9:4 in Front (4.). Danach gelang den Hausherren mit variablem Angriffsspiel und sehr guter Abwehr ein 15:0-Lauf zum 19:9 (8.). Omari Knox, Topscorer der Partie (29 Punkte), punktete nach Belieben im Alleingang und brachte die Bayern wieder heran. Es entwickelte sich ein intensives Spiel auf Augenhöhe. Nach dem knappen Pausenrückstand spielte Zwickau im dritten Viertel konzentriert und engagiert und konnte mit 50:44 (23.) und 62:56 (29.) immer eine Führung behaupten. Dann aber folgte eine völlig unnötige, selbstverschuldete 0:14-Serie innerhalb von zwei Minuten zum 62:70 (31.). Von dem Rückschlag erholte sich der Gastgeber nicht mehr. „Wir sind die letzten elf Minuten förmlich eingebrochen“, ärgerte sich der Trainer. Nun gilt es, diese Phase aufzuarbeiten und sich auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison am Sonnabend nach Rosenheim vorzubereiten. (stew)
Die zahlenmäßig kleine, eingeschworene Truppe des Basketball-Oberligisten beweist: Es bedarf keines riesigen Aufgebots, um erfolgreich zu sein.
Beim Blick aufs Protokoll mit den gemeldeten Spielerinnen hätte es Anhängern des BC Zwickau schon mulmig werden können. Der Gastgeber verfügte nur über eine Wechselspielerin, Dresden dagegen trat mit einem elfköpfigem Aufgebot an. Die dünne Personaldecke lässt beim BC jedoch niemanden frösteln. „Das ist für uns keine ungewohnte Situation“, betont Uwe Rudolph, Trainer des Basketball-Oberligisten. „Dass wir nur wenige sind, hat nichts zu sagen. Wenn wir voll sind, können wir jeden schlagen.“
Den markigen Worten lassen die Muldestädterinnen Taten folgen. Zum Saisonstart wurden die Niners Chemnitz mit 67:61 bezwungen, und zum Heimauftakt gab es einen 64:42-Sieg gegen den BBV Leipzig Eagles. Im Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien USV TU Dresden (3.) behielt der Tabellenzweite BC Zwickau am Sonnabend in Mosel mit 60:44 (19:17, 35:25, 53:35) die Oberhand.
Apropos dünner Kader: Lisa Lorenz hatte sich am Donnerstag beim Training einen Kapselanriss im Finger der rechten Hand zugezogen. Für sie half Elisabeth Blenz aus, die früher mal in Plauen gespielt hat. Die 27-Jährige saß zunächst auf der Bank, zweieinhalb Minuten vor Ende des ersten Viertels kam sie zu ihrem Debüt. Sie hatte keinerlei Eingewöhnungsschwierigkeiten.
Angy Thieme brachte den Gastgeber nach 16 Sekunden in Führung. Zwickau zog rasch auf 9:0 davon (4.), doch die Elbestädterinnen kämpften sich heran und schafften den Ausgleich zum 13:13 (8.). Zwar antwortete der BC mit einer 6:0-Serie, doch kurz nach der Pause konnte Dresden erneut egalisieren (19:19). Herausragende Akteurin bei den TU-Damen war Johanne Gröning (17 Punkte, darunter drei Dreier), eine ehemalige Jugendnationalspielerin aus Chemnitz. Der BC schien in dieser Phase vom Wurfglück verlassen. Erst 4:15 Minuten nach Beginn des zweiten Viertels endete die Flaute – mit einem Dreier von Viola Kollten-Müller. Über die Zwischenstände 27:19 (17.) und 35:21 (19.) setzte sich der Gastgeber ab, und das, obwohl man zwischendurch etliche Male von der Freiwurflinie scheiterte. Als Prunkstück erwies sich erneut die BC-Abwehr, die sehr einsatzstark und aufmerksam arbeitete. Beim 50:31 (29.) waren die Messen gelesen. „Es war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir haben unser Spiel gemacht. Aus einer guten Verteidigung heraus – damit gewinnen wir eigentlich immer“, lobt Uwe Rudolph. Dass gegen Ende die Konzentration etwas nachließ, konnte er verschmerzen. Mit drei Siegen ist sein Team jetzt neuer Spitzenreiter und als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Am Sonnabend gastiert Zwickau beim entthronten Tabellenführer Leipzig Lakers (46:69 bei den Niners Chemnitz). Falls es der dünne Kader hergibt. Weil am Wochenende nämlich nur vier BC-Spielerinnen zur Verfügung stehen, hofft der Trainer, dass Anna Lagutina, die in die Messestadt gezogen ist, nochmal einspringen kann.
Bild: Ralph Koehler/propicture
Statistik BC Zwickau: Förster (2 Punkte), Wingral (2), Thieme (18), Kollten-Müller (30), Blenz (4), Stein (4)
Quelle: Thomas Croy, erschienen in der Freie Presse vom 06.11.2017
GGZ Baskets Zwickau beißen sich an der besten Abwehr der Liga die Zähne aus
Die GGZ Baskets Zwickau haben beim Tabellenzweiten TSV Tröster Breitengüßbach eine deutliche 67:106 (18:23, 37:50, 75:56)-Niederlage kassiert.
Der krankheitsbedingte Ausfall von Hendrik Bellscheidt konnte bis zum zum 11:14 (5.) noch weitestgehend kompensiert werden. Danach starteten die Hausherren zum 22:11 (8.) durch. Die Oberfranken setzten sich am Brett mit einfachen Punkten durch, erhöhten die Frequenz in der Verteidigung und zogen auf 41:25 davon (15.). Zwei Auszeiten brachten etwas Stabilität ins Spiel der Sachsen zurück. Der Gast konnte einigermaßen den Anschluss halten, doch näher als bis auf elf Punkte (52:41/21.) kamen die Schumannstädter nicht mehr heran. Breitengüßbach agierte sehr ausgeglichen, kontrollierte die Rebounds und machte der besten Verteidigung der Liga vor allem in Hälfte zwei alle Ehre. Doch Zwickau machte es ihnen mit zunehmend statischen Spiel und vielen Einzelaktionen auch nicht gerade schwer, sodass sich die Hausherren kontinuierlich absetzten. In der verbleibenden Spielzeit gab es keinerlei Aufbäumen mehr. „Dies waren nach unserem guten Spiel gegen Ansbach leider zwei Schritte zurück“, gestand Trainer Stephan Wolf. „Wir müssen schleunigst zu höherer Intensität und guten Zusammenspiel finden, um in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zu zeigen.“
Die zweite Männermannschaft des BC Zwickau gewann das Heimspiel am 29.10.2017 gegen ESV Lok Chemnitz mit 67:64. Zur Halbzeit lag man noch mit 8 Punkten zurück, doch durch die starken Leistungen von Waldemar Rein (32 Pts, 17 Reb) und Friedrich Burkhardt (22 Pts, 14 Reb, 5 Ass) wurde das Spiel gedreht. In der Tabelle liegt der BC2 jetzt an dritter Stelle und fährt am 12.11.2017 zum Auswärtsspiel nach Mittweida.
Rein (32), Burkhardt (22), Schneider (7), Schwarzott (2), Zenner (2), C. Schmidt (2), Steudel (1)
BC Zwickau – BBV Leipzig Eagles 64:42 (15:16, 34:22, 56:32)
Im ersten Heimspiel am 28.10.2017 gegen den BBV Leipzig Eagles holte Zwickau mit einer tollen kämpferischen Leistung den zweiten Saisonsieg. Wieder nur mit sechs Spielerinnen angetreten, gingen die Zwickauerinnen dennoch selbstbewusst in das Spiel.
Konzentration in der Verteidigung und schnelles aber geduldiges Angriffsspiel waren die Vorgaben des Trainers für seine Spielerinnen. Dass es kein leichtes Spiel werden würde, war den Zwickauerinnen klar und schon die ersten Minuten zeigten, dass auch Leipzig unbedingt gewinnen wollte. Zwickau startete konzentriert in das Spiel und konnte mit gut heraus gespielten Angriffe den Gegner überraschen. In der 3.Minute führte Zwickau 9:0, doch Leipzig steigerte sich und schaffte bis zur 10.Minute die Führung (15:16). Dann ging es hin und her, in der 15. Minute stand es 20:20, ehe Zwickau mit einem 12:0-Lauf eine deutliche Führung zur Halbzeit herausspielen konnte (34:22). Im dritten Viertel schloss Zwickau nahtlos an das vorangegangene Viertel an. Die Mannschaft verteidigte hart und erzielte immer wieder Ballgewinne. Im Angriff versuchte Zwickau mit schnellen Passfolgen den freien Mitspieler zu finden und den Angriff erfolgreich abzuschließen. Immer wieder kam Zwickau so zu einfachen Abschlüssen oder konnte nur mit Foul gestoppt werden. Punkt für Punkt baute Zwickau die Führung aus. Zwar versuchte Leipzig mit noch mehr Druck in der Verteidigung das Angriffsspiel der Zwickauerinnen unter Kontrolle zu bekommen und selbst im Angriff noch mehr Druck auszuüben. Doch das gelang den Leipzigerinnen nur selten, Zwickau fand immer wieder eine Antwort. Mit 56:32 ging es ins Schlussviertel. Hier gelang den Zwickauerinnen bis zur 35.Minute kein Punkt. Zu oft schloss man überhastet ab und hatte bei den Würfen auch immer ein wenig Pech. Leipzig nutzte die Gelegenheit und kam auf 56:40 heran. Die letzten fünf Minuten gehörten wieder Zwickau, Leipzig kam nur noch zu zwei Punkten und Zwickau sicherte einen klaren 64:42 Sieg. Zwickau gewann am Ende nicht nur durch seine Offensivqualitäten, sondern auch eine intensive Verteidigung des Teams über die gesamte Spieldauer.
Trotz einer engagierten Leistung haben sich die GGZ Baskets Zwickau in der 1. Regionalliga den Ansbach Piranhas knapp mit 80:84 (21:18, 41:43, 62:58) geschlagen geben müssen. „Es war über weite Strecken unsere beste Saisonleistung gegen spielerisch und physisch starke Ansbacher“, munterte Trainer Stephan Wolf seine enttäuschten Schützlinge nach dem Abpfiff auf. „Wir hätten uns einen Sieg verdient, da heute Teamgeist und Einsatz absolut gestimmt haben.“
Zwickau führte über weite Strecken der Partie, konnte aber den stark aufspielenden Walter Simon, der mit 25 Punkten Topscorer wurde, ab Mitte des zweiten Viertels nur schwer kontrollieren. Tom Linke stand erstmals in der Starformation und fügte sich gleich mit guten Aktionen ein. Mit variablem Spiel führten die Hausherren schnell mit 11:5 (4.) und 19:13 (8.), bevor Ansbach auf 19:18 (10.) verkürzte. Die Muldestädter konterten energisch zum 28:20 (12.). Danach kam die erste starke Phase der Gäste, die mit einem 16:6-Lauf die Wende schafften (34:36/17.). Die Hausherren blieben aber in Schlagdistanz (48:49/25.). Die Partie wogte hin und her. Ansbach zog erneut davon (48:56/27.). Zwickau konterte konzentriert und legte zum 68:64 vor (34.), geriet jedoch abermals ins Hintertreffen (68:74/37.). Der Gastgeber glich zum 80:80 aus. Mit verwandelten Freiwürfen sicherten sich die Piranhas in den Schlusssekunden den Auswärtserfolg.